Er nennt es „seine Zeit“, wenn er zockt, und „Drama“, wenn ich Zeit will

Vier Stunden Konsole sind heilig und unantastbar. Bitte ich um einen gemeinsamen Abend, bin ich anstrengend. Diese Rechnung geht für mich einfach nicht auf. Wir haben es schließlich strukturiert: zwei Spielabende pro Woche fix, dazwischen gemeinsame Zeit. Klingt nach Vertrag, hat aber den Frust deutlich gesenkt. Vorher war seine Zeit unbegrenzt und meine ein „Drama". Jetzt ist beides geplant, sichtbar, verhandelbar. Manchmal ist Liebe in Excel-Tabellen am ehrlichsten.

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