Der Kumpel, der jede Nachricht erst nach drei Tagen liest
„Sorry, war busy." Drei Tage für ein Daumen-hoch. Aber online war er die ganze Zeit. Ich nehm's nicht mehr persönlich, aber auffällig ist's. Ich habe meine Erwartungen kalibriert: ich schreibe ihm Sachen, die nicht zeitkritisch sind. Termine vereinbare ich am Telefon. Das hat den Frust komplett aufgelöst. Manchmal sind Freundschaften wie Funkstationen mit unterschiedlichen Frequenzen – wir müssen lernen, auf der richtigen Frequenz zu senden.
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