Der Kumpel, der jede Nachricht erst nach drei Tagen liest

„Sorry, war busy." Drei Tage für ein Daumen-hoch. Aber online war er die ganze Zeit. Ich nehm's nicht mehr persönlich, aber auffällig ist's. Ich habe meine Erwartungen kalibriert: ich schreibe ihm Sachen, die nicht zeitkritisch sind. Termine vereinbare ich am Telefon. Das hat den Frust komplett aufgelöst. Manchmal sind Freundschaften wie Funkstationen mit unterschiedlichen Frequenzen – wir müssen lernen, auf der richtigen Frequenz zu senden.

3 Antworten

@wuetende_petra
Bei jedem Umzug hat sich gezeigt, wer wirklich da ist. Drei Personen, mehr nicht. Reicht.
@genervt_99
Ich war früher der/die, die alles organisiert hat. Hab aufgehört. War weniger los, dafür weniger Frust.
@wuetende_petra
Wahre Freunde sind die, die fragen, wie's dir geht — auch wenn du nichts gepostet hast.