„Sich auskotzen": Bedeutung, Synonyme & Herkunft

Du bist über das Wort gestolpert und fragst dich, was „sich auskotzen" eigentlich bedeutet? Hier die kurze, klare Erklärung.

Bedeutung

„Sich auskotzen" heißt umgangssprachlich: seinem Ärger, Frust oder Unmut freien Lauf lassen – sich etwas von der Seele reden. Gemeint ist das emotionale Loswerden von Belastendem, nicht das körperliche Übergeben. Beispiel: „Ich muss mich kurz über meinen Chef auskotzen."

Synonyme

Dampf ablassen, Frust rauslassen, sich Luft machen, sich beschweren, sich beklagen, meckern, sich aufregen, sich etwas von der Seele reden.

Herkunft

Die Redewendung ist eine bildhafte Übertragung: So wie man sich körperlich erleichtert, „kotzt" man im übertragenen Sinn den angestauten Frust heraus – man wird ihn los. Salopp, aber im Alltag völlig geläufig.

Und wo kotzt man sich aus?

Genau dafür gibt es auskotzen.de: eine anonyme Plattform, auf der du deinen Frust über Arbeit, Beziehung, Familie und Alltag rauslassen kannst – kostenlos und ohne Klarnamen. Lies, worüber sich andere gerade auskotzen, oder lass es selbst raus.

Wichtig: Dieser Ratgeber ersetzt keine Therapie. Wenn du in einer ernsten seelischen Krise steckst, wende dich bitte an die Telefonseelsorge: 0800 111 0 111 oder 0800 111 0 222 – kostenlos, anonym, rund um die Uhr.

Häufige Fragen

Was bedeutet „sich auskotzen"?

„Sich auskotzen" ist umgangssprachlich und bedeutet, seinem Ärger, Frust oder Unmut freien Lauf zu lassen – sich etwas von der Seele zu reden. Es meint das emotionale Loswerden von Belastendem, nicht das körperliche Erbrechen.

Was sind Synonyme für „sich auskotzen"?

Sich beschweren, Dampf ablassen, Frust rauslassen, sich Luft machen, sich etwas von der Seele reden, sich beklagen, meckern, sich aufregen.

Ist „auskotzen" vulgär?

Es ist salopp/umgangssprachlich, aber im Alltag weit verbreitet und nicht stark vulgär. In formellen Kontexten wählt man eher „sich beschweren" oder „seinem Ärger Luft machen".

Jetzt auskotzen →