Weihnachten: dieselben Geschenke, dasselbe „hast du nicht gebraucht“

Ich schenke etwas Durchdachtes, sie sagen „och, das wäre doch nicht nötig gewesen" und meinen es leider so. Nächstes Jahr gibt's Socken. Ich habe entschieden, das Schenken neu zu denken: Erlebnisse statt Gegenstände. Eine Theaterkarte, ein gemeinsamer Restaurantbesuch, ein Spaziergang mit Kuchen am Ende. Das wird nicht in die Schublade gelegt und vergessen. Inzwischen werden meine Geschenke gewürdigt, weil sie eine gemeinsame Zeit bedeuten. Das passt besser zu dem, was Weihnachten eigentlich war.

3 Antworten

@frust_max
Meine Großmutter hat einen Spruch: „Familie ist, wo man sich nicht aussuchen kann." Sie sagt das mit einem Augenzwinkern.
@frust_max
Wir haben fĂĽr die Familie inzwischen klare Zeitfenster. Klingt steif, hilft enorm.
@genervt_99
Hatte das Gespräch mit meiner Mutter letztes Jahr. Sie war zuerst beleidigt, jetzt verstehen wir uns besser denn je.