Mein Teenager kommuniziert in Türknallen
Ganze Gefühlswelten, ausgedrückt durch die Lautstärke einer Tür. Ich übersetze inzwischen ganz gut, aber gut tut es trotzdem nicht. Ich habe versucht, nicht jedes Knallen als persönlichen Angriff zu nehmen. Hilft nur teilweise. Wir haben dann ein „Knall-Buch" eingeführt: nach jedem Türknallen schreibt mein Kind in fünf Worten auf, was es eigentlich gerade fühlt. Hört sich albern an, hat aber funktioniert. Inzwischen kommen mehr Worte und weniger Knalle. Eine Krücke, die ihren Zweck erfüllt.
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