Mein Teenager kommuniziert in Türknallen

Ganze Gefühlswelten, ausgedrückt durch die Lautstärke einer Tür. Ich übersetze inzwischen ganz gut, aber gut tut es trotzdem nicht. Ich habe versucht, nicht jedes Knallen als persönlichen Angriff zu nehmen. Hilft nur teilweise. Wir haben dann ein „Knall-Buch" eingeführt: nach jedem Türknallen schreibt mein Kind in fünf Worten auf, was es eigentlich gerade fühlt. Hört sich albern an, hat aber funktioniert. Inzwischen kommen mehr Worte und weniger Knalle. Eine Krücke, die ihren Zweck erfüllt.

4 Antworten

@frust_max
Sonntagsessen ist bei uns auch heilig — und manchmal eher Pflicht als Freude. Niemand traut sich, das auszusprechen.
@genervt_99
Schwiegereltern + Wohnung = Hochrisikokombination. Schön zu sehen, dass das andere auch kennen.
@frust_max
Hatte das Gespräch mit meiner Mutter letztes Jahr. Sie war zuerst beleidigt, jetzt verstehen wir uns besser denn je.
@genervt_99
Meine Großmutter hat einen Spruch: „Familie ist, wo man sich nicht aussuchen kann." Sie sagt das mit einem Augenzwinkern.